Werdet Genossenschaftsmitglied!

Die Möwe und Mitte Altona

Wir, das Wohnprojekt möwe.altonah, sind eine genossenschaftlich organisierte Baugemeinschaft, die den Zuschlag bekommen hat, im neu entstehenden Viertel „Mitte Altona“ sozial geförderten Wohnungsbau zu realisieren. Für 52 Erwachsene und 33 Kinder planen wir auf ca. 2.250 m² Fläche Wohnformen von Singlebutze über Inklusionswohnung bis Groß-WG.
Wir alle wollen langfristig, solidarisch und freundschaftlich zusammenwohnen. Für viele von uns ist es utopisch, mitten in Hamburg bezahlbaren Wohnraum zu finden. Diesen Traum können wir nun im geförderten Wohnungsbau wahr machen.
Der von uns geschaffene Wohnraum wird dank der Einbettung in eine Kleinstgenossenschaft dauerhaft als günstiger Wohnraum gesichert und dem profitorientierten Markt entzogen.
Wir können ein neues Viertel mitgestalten und dafür sorgen, dass Hamburg grüner (wir haben uns bewusst gegen Auto- und für Fahrradstellplätze entschieden), offener (für unsere Inklusionswohnungen arbeiten wir mit Leben mit Behinderung zusammen) und bunter (mit unserem Gemeinschaftsraum möchten wir zum kulturellen Leben des Viertels beitragen) wird.
Als Projekt sind wir Teil der Kleingenossenschaft Wohnreform eG, die außer uns noch vier weitere Häuser in Hamburg unterhält, mit denen wir uns zusammen und ehrenamtlich dafür einsetzen, Wohnraum in Hamburg schaffen, der für alle erschwinglich ist!

Money, money, money

Um unser Projekt jedoch tatsächlich auf die Beine zu stellen und dort einziehen zu können, müssen wir nicht nur viel Zeit und Energie investieren, sondern auch einiges an Geld auf den Tisch legen. Zwar wird unser Bauvorhaben weitgehend durch Kredite der Investitions- und Förderbank (IFB) finanziert, die wir von unserer Miete abbezahlen werden. Das benötigte Darlehen gewährt uns die Bank jedoch nur unter der Voraussetzung, dass wir einen Teil der Grundstücks- und Baukosten als Gesellschafter*innen einer Kleingenossenschaft selbst vorfinanzieren.
Dazu haben wir alle unser Erspartes in die entsprechenden Eigenanteile investiert, solidarisch Kredite aufgenommen, um uns gegenseitig finanziell zu unterstützen, und Geld von Freunden und Verwandten gesammelt.
Nur: Was für uns eine riesige Menge Geld ist, reicht leider noch nicht, um unser Haus zu bauen.

More money

Da die finanzielle Unterstützung von den Förderbanken an den Baufortschritt gebunden ist, sodass die Gelder nur nach und nach ausgeschüttet werden, müssen wir während der Bauphase immer wieder Kredite aufnehmen. Je weniger Geld wir also auf unserem Baukonto haben, desto mehr müssen wir leihen und das wird teuer.
Deshalb suchen wir weiterhin Unterstützer*innen, die uns für die Bauphase finanziell unter die Arme greifen.
In Zahlen bedeutet das: Haben wir 1000€ mehr auf dem Konto, sparen wir bei den veranschlagten Finanzierungskosten 60€, indem wir weniger Kredit aufnehmen und weniger Zinsen zahlen müssen.

Werdet Genoss*innen!

Für Menschen, die uns gerne solidarisch unterstützen möchten, ihr Geld aber nicht verschenken wollen, gibt es die Möglichkeit, solidarische Genossenschaftsanteilen in unserer Dachgenossenschaft, der Wohnreform eG, zu zeichnen. Von Solidarmitgliedern der Wohnreform eG können beliebig viele „freiwillig übernommene Anteile“ à 50 € gezeichnet werden – von 100 bis 5.000€ oder noch mehr: Jede Summe hilft uns!
Die Genossenschaftsanteile sind damit eine Form der Geldanlage – keine Risikoanlage mit Maximalrendite, sondern eine Festanlage, die als Gewinn zwar keine Zinsen abwirft, aber die Realisierung eines tollen Wohnprojekts ermöglicht.
Unser Haus soll 2019 fertiggestellt werden und ab sofort bis nach dem Einzug wird die Unterstützung aus Soli-Genossenschaftsanteilen benötigt. Daher kommt dieses Modell nur für Menschen infrage, die bereit und in der Lage sind, uns das Geld längerfristig zu überlassen.

Klare Fakten

Um (Solidar-)Mitglied der Wohnreform eG zu werden, wird einmalig 25€ nicht erstattungsfähiges „Eintrittsgeld“ fällig. Der Rest des eingezahlten Geldes wird bei Kündigung der Anteile ausgezahlt, wobei dazu bestimme Fristen gelten: Maximal können knapp zwei Jahre zwischen Kündigung und Rückzahlung vergehen. Das lässt sich in der Satzung der Wohnreform eG nachlesen – tatsächlich kann es während der Bauphase, d.h. bis 2020, zu weiteren Verzögerungen kommen, solange solltet ihr also sicher sein, die Summe erübrigen zu können.

Falls das interessant klingt, meldet euch gerne bei uns und wir besprechen die Details. Oder ihr besucht direkt http://www.wohnreform-eg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=16&Itemid=13 und zeichnet Anteile - in diesem Fall wäre es gut, wenn ihr uns informiert, dass ihr das getan habt.